Buchmann kämpft mit der Hitze, Majka klettert in Top-10

Harte bei der ersten Bergankunft der Tour de France 2017 zu kämpfen: Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) - Foto: © BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

Am Tag eins nach dem Aus ihres Teamkollegens Peter Sagan erzeugte die erste Bergankunft der 104. Tour de France gemischte Gefühle bei den Kletterspezialisten im deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall.

„Ich hatte mit der Hitze heute zu kämpfen. Das war ein harter Test. Ich habe mich nicht so gut wie an der Dauphiné gefühlt, aber ich denke, ich hatte einfach einen schlechten Tag“, bilanzierte Emanuel Buchmann, der den 160,5 Kilometer langen fünften Tagesabschnitt von Vittel zur Bergankunft zur La Planche des Belles Filles mit 1:17 Minuten Rückstand auf den italienischen Tagessieger Fabio Aru (Astana) als 22. beendete.

Buchmann: „Werde es weiter versuchen“

„Auch das Etappenprofil lag mir nicht wirklich. Wir werden auf die Etappen am Wochenende warten. Mein Ziel ist immer noch etwas zu versuchen, wenn sich die Möglichkeit ergibt“, ergänzte der 24 Jahre alte Ravensburger, der bei seiner dritten Tour-Teilnahme zum Favoritenkreis auf das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers gehört.

„Ich fühlte mich gut in meinem Rhythmus, aber mir fehlte der Punch, um bei den Besten dranzubleiben“, bilanzierte indes Buchmanns polnischer Teamkollege Rafal Majka, der 40 Sekunden nach Aru als Zwölfter der Tageswertung über den Zielstrich in 1035 Metern Höhe rollte.

Majka zuversichtlich

„Ich bin aber zuversichtlich, dass das im Laufe der Tour besser wird, und es kommen auch Etappen, die mir besser liegen. Alles in Allem sind wir jetzt in einer guten Position, um in den Bergen weiter anzugreifen“, schob der Bora-hansgrohe-Kapitän und zweimalige Bergkönig der Frankreich-Rundfahrt nach. Mit 61 Sekunden Rückstand auf den neuen Gesamtführenden und Titelverteidiger Christopher Froome (Sky) rangiert der 27-Jährige auf Platz zehn der Gesamtwertung.

Sagan-Aus Chance für Selig?

Auf der siebten Etappe am Donnerstag dürfen sich die beiden Kletterspezialisten dann wieder etwas ausruhen. Nach den 217 vorwiegend flachen Kilometern von Vesoul nach Troyes stehen die Zeichen ganz auf Massensprint. Nach dem Aus von Weltmeister Sagan könnte dann vielleicht die große Stunde des Zwenkauers Rüdiger Selig schlagen, der Sagan bei den bisherigen Sprints als Helfer zur Seite stand.

Foto: © BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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