Zwift-WM 2020: UCI öffnet sich dem eSport

Beliebt bei Profis und Hobbyradlern: Training mit Zwift - Foto: Zwift
Der Radsport-Weltverband UCI geht künftig mit der Zeit und will im Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit der virtuellen Trainings-Plattform Zwift eine eSport-WM ausrichten.

Das teilte die UCI am Rande der Straßen-WM im englischen Yorkshire mit. „Der eSport ist eine fantastische Gelegenheit für die Entwicklung des Radsports, eine neue Art des Radfahrens, die rasant wächst und ein jüngeres Publikum anzieht“, sagte UCI-Präsident David Lappartient. „Die Absichtserklärung zwischen unserem Verband und Zwift ist ein entscheidender Schritt zur vollständigen Integration des Radsports durch die UCI“, ergänzte der Franzose.

„Bedeutender Fortschritt“

„Anfang dieses Jahres haben wir uns zum Ziel gesetzt, eine eSport-Plattform zu entwickeln. Aber ich denke, das ist viel mehr. Wir suchen nach einem neuen Ansatz für den Sport. Diese Partnerschaft ist ein bedeutender Fortschritt auf diesem Weg. Wir stehen hier in Zwift am Anfang einer langen und aufregenden Roadmap, um eine neue und innovative Radsportdisziplin zu etablieren“, erklärte Zwift-eSports-CEO Craig Edmondson.

Wann und wo die Zwift-WM stattfinden soll, ist noch offen. Die Qualifikation soll bei maximal 15 nationalen Meisterschaften in ausgewählten Ländern sowie über kontinentale Meisterschaften möglich sein. Aktuell stehen Zwift-Nutzern mehr als 80 Strecken zur Verfügung, um sich mit anderen Usern aus der ganzen Welt in virtuellen Wettkämpfen zu messen. Mehr als eine halbe Millionen Radsportler/innen nutzen Zwift mittlerweile als Alternative zum Straßentraining.

Pressemitteilung der UCI

Foto: Zwift

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