Armstrong schaut Prozess zuversichtlich entgegen und plant ein Buch

Lance Armstrong bei der Tour of Irland 2009 - Foto: Natalie MuirLance Armstrong will in einem Buch weitere Einblicke in seine Doping-Vergangenheit geben – und würde ohne die Überführung durch die US-Anti-Doping-Agentur USADA Doping immer noch bestreiten.

„Ich muss ein Buch schreiben, und das muss sehr intensiv und transparent sein. Je früher, desto besser. Es muss das richtige Buch sein, mit dem richtigen Tonfall – komplett ohne Bullshit“, sagte der 42 Jahre alte Texaner in einem Telefon-Interview mit dem US-Sender CNN. „Wenn es diese Ermittlungen nicht gegeben hätte, würde ich wahrscheinlich immer noch ‚Nein‘ sagen – im gleichen Ton und mit der gleichen Überzeugung wie vorher“, meinte Armstrong weiter.

Zuversichtlich vor Prozess gegen US-Regierung

Seinem Prozess gegen die Schadensersatzklage der US-Regierung sieht der lebenslang gesperrte Armstrong optimistisch entgegen und sagte: „Ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen!“ In dem Rechtsstrei geht es um eine Schadenersatzforderung von rund 100 Millionen Dollar aus Armstrongs Zeit der durch Steuergelder finanzierten US-Postal-Mannschaft. „Sie haben eine Menge Geld gemacht und das bekommen, was sie wollten. Ich habe mir für sie den Arsch aufgerissen und bin stolz darauf“, polterte Armstrong. Ein Termin für den Prozess steht jedoch noch nicht fest.

Fünf seiner im Oktober 2012 aberkannten sieben Tour-de-France-Sieger fuhr Armstrong im US-Postal-Trikot ein. Im Januar 2013 gestand Armstrong in einem Interview mit der enommierten TV-Moderatorin Oprah Winfrey, jahrelang mit EPO, Eigenblut, Kortison und Wachstumshormonen seine Leistung manipuliert zu haben.

Foto Armstrong: Natalie Muir / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-ND 2.0)

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