Katusha nach CAS-Urteil wieder in der WorldTour

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat dem russischen Katusha-Mannschaft nachträglich die WorldTour-Lizenz erteilt.

Das oberste Sportgericht in Lausanne gab damit am Freitag den Einspruch des Rennstalls statt, dem die Lizenz vom Radsport-Weltverband UCI ursprünglich aus „ethischen Gründen“ verweigt worden war.

Wie der CAS weiter mitteilte, solle die genaue Urteilsbegründung in der kommenden Woche vorliegen. Auch die UCI will sich erst nach weiterer Beratung zu dem Urteil und dem weiteren Vorgehen äußern. Das teilte der Weltverband nach Bekanntwerden des Urteils mit.

Die UCI-Lizenzierungskommission hatte Katusha am 10. Dezember die WorldTour-Lizenz aufgrund der hohen Anzahl von Dopingfällen sowie mangelnder teaminterner Kontrollen verweigert. Gegen diese Entscheidung legte Katusha infolgedessen beim CAS Einspruch ein. Katusha stellte in der abgelaufenen Saison mit dem Spainer Joaquim Rodriguez den Sieger der WorldTour-Einzelwertung und schloss auf Platz zwei der Mannschaftswertung ab.

Foto: Romina Mooren

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