Zweiter dänischer Sieg: Valgren gewinnt 53. Amstel Gold Race

Geschafft: Michael Valgren (Astana) jubelt über seinen Sieg beim 53. Amstel Gold Race - Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Die Favoriten ausgestochen: Michael Valgren (Astana) hat die 53. Auflage des Amstel Gold Race gewonnen und sich damit als zweiter Däne in der Siegerliste des niederländischen Ardennen-Klassikers verewigt.

Der 26-Jährige konnte sich nach 263 Kilometern von Maastricht nach Berg en Terblijt im Sprint vor dem Tschechen Roman Kreuziger (Mitchelton-Scott). Platz drei hinter dem Amstel-Gold-Sieger von 2013 wurde zwei Sekunden später der Italiener Enrico Gasparotto (Bahrain-Merida), der das Rennen 2012 und 2016 gewinnen konnte.

Vierter wurde eine Woche nach seinem Triumph bei Paris-Roubaix mit weiteren 17 Sekunden Rückstand Weltmeister Peter Sagan aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall. Der belgische Vorjahressieger Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) kam mit 53 Sekunden Rückstand auf Valgren abgeschlagen als 13. ins Ziel. Bester Deutscher wurde Sagans Bora-hansgrohe.Teamkollege Marcus Burghardt als 49.

Valgren krönt ein perfektes Astana-Teamwork

„Es war ein perfektes Teamwork den ganzen Tag über. Im Finale hat Jakob Fuglsang hart für mich gearbeitet, er hat alle anderen Fahrer müde gemacht und danach konnte ich angreifen und ich bin froh, dass ich es so beenden konnte“, kommentierte Valgren seinen zweiten Saisonsieg im Anschluss. Im Februar konnte der der Astana-Profi bereits bei Omlopp Het Hieuwsblad über einen Sieg jubeln. Als bis dato einziger Däne konnte im Jahr 1997 Bjarne Riis das Amstel gewinnen.

„Es war ein schweres Amstel mit einem hohen Tempo von Beginn an. Die Fluchtgruppe schaffte es eine große Lücke zu öffnen und es brauchte viel Kraft, um diese zu schließen. Auf den letzten 20 Kilometer war eine weitere Teilung in der Gruppe, doch ich war glücklicherweise vorne“, sagte indes Sagan und konstatierte: „Ich hatte ein gutes Gefühl, aber nach Paris-Roubaix sind meine Beine etwas müde. Nichtsdestotrotz wurde ich Vierter und ich denke, meine Leistungen in den Klassikern war gut.“

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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