Trotz Sturz: Gilbert holt sich vierten Sieg beim Amstel Gold Race

Schnellster im Duell zweier Monumenten-Sieger: Flandern-Rundfahrt-Sieger Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) hat bei der 52. Auflage seinen vierten Sieg beim Amstel Gold Race eingefahren.

Nach 261 Kilometern von Maastricht nach Berg en Terblijt konnte sich der 34 Jahre alte Belgier am Ostersonntag im Zwei-Mann-Sprint gegen den Polen Michal Kwiatkowski (Sky) durchsetzen. Platz drei hinter dem diesjährigen Mailand-Sanremo-Gewinner sicherte sich im Sprint der Verfolger der Schweizer Michael Albasini (Orica-Scott). Bester Deutscher wurde der Rostocker Paul Martens (LottoNL-Jumbo) als 20.

„War ein perfekter Sieg“

„Es war ein harter Tag und jeder der in der Spitzengruppe war, hätte den Sieg verdient gehabt. Der Wind kam im Finale von vorne und ich habe mich auf die letzten Meter des Rennens konzentriert – es war ein perfekter Sieg“, kommentierte Gilbert, den auch ein Sturz nach etwas der Hälfte des Rennens nicht stoppen konnte, seinen vierten Erfolg beim niederländischen Ardennen-Klassiker nach 2010, 2011 und 2014 im Anschluss.

Entscheidung fällt am Bemelerberg

Gilbert hatte mit einem Angriff am letzten der 35 giftigen Anstiege, dem Bemelerberg, rund sechs Kilometer vor dem Ziel für die Vorentscheidung des Rennens gesorgt. Aus der ursprünglich sieben Fahrer starken Spitzengruppe konnte lediglich Kwiatkowski dem belgischen Meister folgen.

Auf der Zielgerade eröffnete der Pole, im Jahr 2015 Sieger des Rennens, dann 300 Meter vor dem Ziel bei Gegenwind letztlich zu früh den Sprint – und wurde von Gilbert wenige Meter vor dem Zielstrich noch überholt. Auch bei der anschließenden Siegerehrung gab sich Gilbert keine Blöße und hatte das obligatorische Siegerbier des Sponsors und Namensgeber im Nu ausgetrunken.

Foto: © Quick-Step Floors Cycling Team/ Tim De Waele

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