Cross-Meister Meisen will bei WM in die Top-10, Brandau dabei sein

Will nach seinem souveränen Sieg bei der Cross-DM in Bensheim auch bei der WM ein gutes Resultat einfahren: Marcel Meisen - Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

Letztlich souverän fuhren Marcel Meisen (Steylaerts-Betfirst) und Elisabeth Brandau (EBE Racing Team) bei den deutschen Cross-Meisterschaften im südhessischen Bensheim in das Meistertrikot. Ihre Ambitionen für die WM in Valkenburg (3. und 4. Februar) sind jedoch ziemlich unterschiedlich.

„Ich werde mit dem Bundestrainer sprechen, aber ich denke schon, dass ich die WM fahren werde“, sagte Brandau im Hinblick auf die Titelkämpfe in der niederländischen Provinz Limburg. Der zweite Meistertitel nach 2016 kam für die 32-Jahre alte Schönaicherin sieben Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes trotz eines Vorsprungs von fast zwei Minuten auf Titelverteidigerin Jessica Walsleben doch etwas überraschend und sie betonte: „Ich wusste, dass ich gut drauf bin, aber ich wusste auch, wie wenig ich trainieren konnte.“

Auch die rutschenden Beinlinge konnten Elisabeth Brandau bei ihrer Fahrt zum Cross-Titel bei der DM in Bensheim nicht aufhalten - Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

Auch die rutschenden Beinlinge konnten Elisabeth Brandau bei ihrer Fahrt zum Cross-Titel bei der DM in Bensheim nicht aufhalten – Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

„Lokalmatador“ Meisen will in Valkenburg in die Top-10

Wesentlich ambitionierter als Brandau blickt indes der alte und neue Titelträger Meisen, der sich in Bensheim mit 62 Sekunden auf Sascha Weber durchsetzte, nach seinem dritten Querfeldein-Meistertitel nach 2015 und 2017 der Weltmeisterschaft im Nachbarland entgegen. „Die WM ist bei mir direkt um die Ecke und ich kann da eigenlich mit dem Rad hinfahren“, sagte der in Stolberg bei Aachen lebende 29-Jährige und ergänzte: „Letzte Woche bin ich beim Training mal vorbeigefahren und habe mir alles angeguckt. So nah war die WM noch nie für mich und ich hoffe einfach auf sein tolles Rennen.“

Bei der WM 2017 im luxemburgischen Bieles gab Meisen in der siebten Runde auf, ein Jahr später im belgischen Zolder fuhr er als bester Fahrer des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) auf den zehnten Platz. Das ist auch in Valkenburg sein Minimalziel. „Der Kurs liegt mir, darum möchte ich mindestens in die Top-10. Was aber letztlich dabei raus kommt, liegt natürlich auch am Rennverlauf“, erklärte der für das belgische Cross-Team Steylaerts-Betfirst fahrende Meisen.

Im Sommer auf die Straße

Einen Sommerplan hat der Rheinländer indes noch nicht und sagte: „Mit dem Team ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Ich werde erst einmal die WM fahren und dann wird alles weitere besprochen. Aber ich werde sicherlich das ein oder andere Straßenrennen als Vorbereitung auf die neue Cross-Saison fahren.“

Fotos: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

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