Cross-DM 2018: Meisen und Brandau triumphieren souverän in Bensheim

Podium der Radcross-DM 2018 in Bensheim: Titelträger Marcel Meisen (Mitte) zwischen Sascha Weber (li.) und Maunel Müller - Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Wiederholungstäter im Gelände: Titelverteidiger Marcel Meisen (Team Steylaerts) und Elisabeth Brandau (RSV Schönaich) haben sich im südhessischen Bensheim an der Bergstraße die nationalen Meistertitel 2018 im Radcross gesichert.

Der 29-jährige Meisen konnte sich im Rennen der Männer-Elite nach 25 Kilometern mit einem Vorsprung 1:02 Minuten letztlich souverän gegen Sascha Weber (MTB Freiburg) Manuel Müller (RSV Rheinstolz Wyhl) durchsetzen und seinen dritten Titel nach 2015 und 2017 einfahren.

Meisen: „Hoffe auf eine gute WM“

„Manuel hat mir alles abverlangt. Ich wusste bis zur Hälfte des Rennens ehrlich nicht, ob es für einen erneuten Titelgewinn reichen würde. Ich fühlte mich vor dem Rennen nicht fit, hatte noch an den Folgen eines Magen-Darm-Infekts zu leiden und wollte nichts riskieren“, bilanzierte der alte und neue Titelträger Meisen im Anschluss und ergänzte im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im niederländischen Valkenburg in drei Wochen: „Jetzt hoffe ich auf eine gute WM, die ja quasi vor meiner Haustür stattfindet und mir von der Strecke her entgegenkommt.“

Brandau: „Kurs von internationalem Format“

Ihren zweiten Titel nach 2016 sicherte sich bei idealen äußeren Bedingungen indes Elisabeth Brandau im Rennen der Frauen. Die 32-Jährige setzte sich nach 17,5 Kilometern mit einem Vorsprung von 1:57 Minuten auf Titelverteidigerin Jessica Walsleben (Stevens Racing Team) mit einem Start-Ziel-Sieg ebenfalls äußerst souverän gegen ihre Konkurrentinnen durch. Bronze sichert sich Luisa Beck (Edelsten Factory Racing Lady). „Es war ein Kurs von internationalem Format, und ich bin schon etwas überrascht, dass ich hier gewinnen konnte“, sagte Brandau und schob nach: „Nun hoffe ich auf einen WM-Start.“

BDR-Vize Schabel würdigt DJK/SSG Bensheim

Rund 5300 Zuschauer an zwei Tagen verliehen den Titelkämpfen am Berliner Ring auf der Anlage der DJK/SSG Bensheim einen mehr als würdigen Rahmen – und sorgten sowohl beim Ausrichter als auch beim Bund Deutscher Radfahrer für rundum zufriedene Gesichter.  „Diese Deutschen Meisterschaften können sich was die Strecke, die Organisation, den Zuschauerzuspruch und auch noch vom Wetter her, mit den besten Rennen überhaupt messen. Auf diesem Kurs könnte man auch eine Weltmeisterschaft austragen“, konstatierte BDR-Vizepräsident Günther Schabel.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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