Degenkolb: „War Zeit Giant-Alpecin zu verlassen“

John Degenkolb beim Sparkassen-Cup 2016Noch vor seinem ersten Renneinsatz für seinen neuen Arbeitgeber Trek-Segafredo hat John Degenkolb Kritik am Team Giant-Alpecin geäußert.

„Ich hatte zu wenig Einfluss auf Dinge, die mich als Fahrer betrafen. Die Mannschaftskollegen haben gut für mich gearbeitet, aber mir hat nicht gefallen, wie das Management das Team geleitet hat“, sagte der 27 Jahre alte Gerarer gegenüber cyclingnews.com und bekannte: „Für mich war es an der Zeit, Giant-Alpecin zu verlassen.“

„Bin kein Ersatz für Cancellara“

Bei Trek-Segafredo soll der Gewinner von Mailand-San Remo und Paris-Roubaix 2015 bei den Klassikern in die großen Fußstapfen treten, die der kürzlich zurückgetretene Schweizer Fabian Cancellara hinterlässt. Doch sieht sich Degenkolb nicht als Duplikat des zweimaligen Zeitfahr-Olympiasiegers.

„Ich bin kein Ersatz für Fabian Cancellara, weil ich ein ganz anderer Fahrertyp bin“, sagte Degenkolb. Dass er sich dennoch an den großen Erfolgen des Schweizers messen lassen muss, ist dem gebürtigen Thüringer dennoch bewusst und betonte: „Ich weiß, dass ich wie er Ergebnisse liefern muss. Aber das ist kein Problem für mich, es ist gut, Druck zu haben.“

„Ein besserer Fahrer werden“

Neben den sportlichen Erfolgen verfolgt der Wahl-Frankfurter, der zu Beginn dieser Saison durch einen schweren Trainingsunfall lange pausieren musste, noch ein anderes Ziel beim US-italienischen Rennstall. „Ich glaube, dass ich bei Trek-Segafredo ein noch besserer Fahrer werde  kann. Aus irgendeinem Grund wollte mein bisheriges Team das nicht“, meinte er.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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