Santambrogio kündigt Selbstmord via Twitter an

Zweiter Dopingsünder des 96. Giro d'Italia: Mauro Santambrogio (Vini Fantini-Selle Italia) - Foto: Laurent BrunMauro Santambrogio hat mit einem öffentlichen Selbstmordwunsch die Radsportwelt in Atem gehalten.

„Welt, ade! Ich schaffe es nicht mehr!“, twitterte der 29 Jahr alte Italiener, der wegen eines positiven EPO-Tests zum Auftakt des diesjährigen Giro d’Italia momentan gesperrt ist.

Der Post löste daraufhin eine Welle der Solidarität aus – mit Erfolg: „Ich danke Euch für die Hilfe. Ihr habt mir Mut gemacht und mich gerettet. Ich hätte einen riesigen Blödsinn gemacht und damit den Menschen, die mir nahe stehen, nur Leid zugefügt“, beschrieb Santambrogio daraufhin sein Umdenken.

Zuvor hatte die italienische Journalistin Alessandra De Stefano vergeblich versucht, Santambrogio telefonisch zu erreichen, um ihn von seinem Vorhaben abzuhalten. Mit Bicisport-Redakteur Enzo Vicennati kommunizierte Santambrogio über Twitter. „Die Nachrichten aus dem Internet haben mir das Leben gerettet“, meinte Santambrogio, der nach seinem Rauswurf beim italenischen Zweitdivisionär Vini Fantini momentan als Bäcker arbeitet.

Foto: Laurent Brun / Lizenzbedingungen

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