Solist Kreuziger gewinnt 48. Amstel Gold Race

Podium beim Amstel Gold Race 2013 mit Sieger Roman Kreuziger (Saxo-Tinkoff) - Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.deRoman Kreuziger (Saxo-Tinkoff) hat die 48. Auflage des niederländischen Ardennenklassikers Amstel Gold Race gewonnen.

Der 26-Jährige konnte sich nach 251,8 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg als Solist durchsetzen und den ersten Sieg eines Tschechens beim Rennen durch die niederländische Provinz Limburg perfekt machen. Den Sprint und Platz zwei gewann 22 Sekunden später der Spanier Alejandro Valverde (Movistar) vor dem Australier Simon Gerrans (Orica-GreenEdge).

Wegmann Zehnter – Voß auf Platz 27

Die Plätze vier und fünf belegten der Pole Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step) und der belgische Weltmeister Philippe Gilbert (BMC Racing), Sieger der Jahre 2010 und 2011. Der italienische Vorjahressieger Enrico Gasparotto (Astana), im Vorjahr noch Teamkollege von Kreuziger, landete diesmal auf Platz acht. Der Münsteraner Fabian Wegmann (Garmin-Sharp) wurde zeitgleich als Zehnter bester Deutscher.

Stürzen bremsen Siegesanwärter

Für die beste Platzierung des deutschen NetApp-Endura-Rennstalls sorgte der Rostocker Paul Voß mit 46 Sekunden Rückstand auf Kreuziger als 27. Der als Siegeskandidat gehandelte Slowake Peter Sagan (Cannondale) spielte drei Tage nach seinem Sieg beim Pfeil von Brabant im Kampf um den Sieg diesmal keine Rolle. Pech hatten zudem der Luxemburger Andy Schleck (RadioShack-Leopard), Thomas Voeckler (Europcar) sowie der Spanier Joaquim Rodriguez (Katusha), die das Rennen nach Stürzen allesamt aufgeben mussten.

„Nach unten geschaut und in die Pedale getreten“

„Ich habe gehört, wie die Zuschauer meinen Namen gebrüllt haben. Ich bin sehr glücklich, hier gewonnen zu haben“, kommentierte Kreuziger seinen ersten Saisonerfolg im Anschluss. „Sie haben mir durchgesagt, dass ich zu Beginn des Caubergs 15 Sekunden Vorsprung hatte. Ich habe nicht mehr nachgedacht, sondern einfach nach unten geschaut und in die Pedale getreten.“ Der Tour-de-Suisse-Sieger des Jahres 2008 konnte sich rund sieben Kilometer vor dem Ziel aus einer kleiner Spitzengruppe absetzen und seinem größten Erfolg bei einem Eintagesrennen als Solist entgegenfahren.

Am Mittwoch steht mit dem Flèche Wallonne Teil zwei der „Ardennen-Trilogie“ auf dem Programm, die am Sonntag mit Lüttich–Bastogne–Lüttich abgeschlossen wird.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Webseite des Rennens: www.amstelgoldrace.com

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