Kristoff sprintet an der Alten Oper zum Hattrick bei Eschborn-Frankfurt

Zum dritten Mal Sieger von "Eschborn-Frankfurt: Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin) - Foto: © Roth-Foto

Norwegischer Hattrick an den Alten Oper: Alexander Kristoff (Katusha-Alpecin) hat zum dritten Mal in Folge den hessischen Radklassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ gewonnen.

Der 29-Jährige konnte die 56. Auflage des Rennens am 1. Mai nach 219 Kilometern letztlich problemlos vor seinem Teamkollegen Rick Zabel für sich entscheiden. Lokalmatador John Degenkolb (Trek-Segafredo) musste sich bei der WorldTour-Premiere des traditionsreichen Frühjahrsklassiker durch den Taunus und die Bankenmetropole bei Dauerregen mit Platz drei zufrieden geben.

„Ich habe mich vor dem Rennen eigentlich gar nicht so gut gefühlt. Aber Rick hat mich super durch die Stadt geleitet und mir den Sprint optimal vorbereitet. Aufgrund der Wetterbedingungen war es von allen drei der kälteste Sieg“, bilanzierte Kristoff im Anschluss. Mit seinem dritten Sieg in Serie nach 2014 und 2016, 2015 fiel das Rennen wegen Terroralarms aus, schloss der Norweger zu Rekordhalter Erik Zabel auf.

Zabel: „Können überglücklich sein“

„Wir können überglücklich sein, dass es so gelaufen ist. Es war sicherlich ein super Tag für unser Team“, bilanzierte dessen Sohn Rick, der Kristoff den Sprint mustergültig vorbereitet hatte, und ergänzte: „Jetzt bin ich auf dem zweiten Platz bei einem WorldTour-Rennen gesprintet und darüber bin ich super glücklich. Das ist einer meiner besten Erfolge, seitdem ich Profi bin.“

Indes musste Degenkolb trotz eines guten Rennens seine Hoffnung auf seinen zweiten Sieg nach 2011 kurz vor Ende des Rennens begraben. „Ich habe ein sehr gutes Rennen gemacht und mit meiner Mannschaft das Rennen mitbestimmt. Leider ist meinem Anfahrer Jasper Stuyven im Finale die Kette runter gesprungen und es ist eine Lücke entstanden, die ich nicht mehr zufahren konnte“, sagte der in Oberursel bei Frankfurt lebende gebürtige Thüringer.

Sagan raus, Greipel und Kittel abgehängt

Weltmeister Peter Sagan aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall konnte bei seinem ersten Start bei dem Klassiker am 1. Mai das Rennen nicht beenden und stieg knapp 60 Kilometer vor dem Ziel aus. Bester Fahrer WorldTour-Teams aus dem oberbayerischen Raubling wurde der Ire Sam Bennett als 22.

Der Deutsche Meister André Greipel (Lotto Soudal) und Marcel Kittel (Quick-Step Floors) wurden bei der vorletzten Überquerung des Mammolshainer Berges abgehängt und hatte mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Foto: Roth Foto

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