Tom Dumoulin stürmt mit Gala-Zeitfahren ins Maglia Rosa

Stürmte mit einem Gala-Auftritt im Kampf gegen die Uhr ins Rosa Trikot beim 100. Giro d'Italia: Tom Dumoulin - Foto: © Cor Vos / Team Sunweb

Mit einem Gala-Auftritt beim Einzelzeitfahren der 10. Etappe ist Tom Dumoulin aus dem deutschen Sunweb-Rennstall beim 100. Giro d’Italia ins Rosa Trikot des Gesamtführenden gestürmt.

Der 26 Jahre alte Niederländer absolvierte den 39,8 Kilometer langen Kurs von Foligno nach Montefalco in einer Zeit von 50:37 Minuten und war damit 49 Sekunden schneller als der zweitplazierte Brite Geraint Thomas (Sky). Rang drei belegte weitere sieben Sekunden dahinter der Luxemburger Bob Jungels (Quick-Step Floors), der selber schon vier Tage im Magila Rosa der Italien-Rundfahrt 2017 fuhr.

„Hatte eigentlich kein gutes Gefühl“

„Vor dem Start der Etappe hatte ich eigentlich kein gutes Gefühl, aber jetzt sehe ich das Resultat und merke, dass dies nicht der Fall war. Ich habe nicht aufgegeben, bis zum Ende gekämpft und gab alles, was ich hatte“, bilanzierte Dumoulin später und fügte an: „Es ist schön mit einem guten Vorsprung in die Berge zu gehen, aber die Vuelta zeigte mir, dass man alles an einem Tag verlieren kann.“

Quintana mit satten Rückstand

Einen Tag nach dem zweiten Ruhetage handelte sich der Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar) auf dem hügeligen Rollerkurs einen satten Rückstand von 2:53 Minuten gegenüber Dumoulin ein und musste das Rosa Trikot nach nur einem Tag wieder abgeben.

Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Bahrain Merida) wurde mit 2:07 Minuten Rückstand auf den niederländischen Zeitfahrmeister Sechster der Tageswertung. Bester Fahrer des deutschen Bora-hansgrohe-Rennstalls wurde der Tscheche Jan Barta (+2:36) als 16. Bester der vier deutschen Teilnehmer im Kampf gegen die Uhr wurde André Greipel (Lotto Soudal/+6:07) auf Platz 77.

Dumoulin nun vor Quintana und Mollema

Im Gesamtklassement führt Dumoulin nun 2:23 Minuten vor Quintana und 2:38 Minuten vor seinem niederländischen Landsmann Bauke Mollema (Trek-Segafredo). Rang vier belegt zwei weitere Sekunden dahinter der Franzose Thibaut Pinot (FDJ), Nibali folgt mit 2:47 Minuten Rückstand auf Position fünf.

Foto: © Cor Vos / Team Sunweb

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