„Möglicherweise missverstanden“: Giro-Veranstalter streicht kritisierte Sonderwertung

Am 5. April startet auf Sardinien der 100. Giro d'Italia

Sicherheit geht doch vor Spektakel: Nach der heftigen Kritik aus dem Fahrerfeld haben die Organisatoren des 100. Giro d’Italia (5. bis 28. Mai) die ursprünglich angedachte Sonderwertung des „besten“ Abfahrers wieder eingestampft.

„Sinn der Initiative war es, eine wichtige Fähigkeit in den Vordergrund zu rücken, ohne die Sicherheit der Fahrer zu gefährden. Die Sicherheit hat weiter höchste Priorität“, teilte Veranstalter RCS Sport zwei Tage vor der auf Sardinien beginnenden Jubiläumsauflage der Italien-Rundfahrt mit.

„Möglicherweise missverstanden“

Man sei aufgrund der Kritik und Kommentare der Fahrer zu dem Schluss gelangt, dass die geplante Einführung der „Pirelli Premio Miglior Discesista“ von den Akteuren „möglicherweise missverstanden werden und Verhaltensweisen generieren könnte, die nicht mit dem Sicherheitsprinzip übereinstimmen“.

Statistische Daten bleiben abrufbar

Ursprünglich sollte an insgesamt zehn Segmenten Punkte für die fünf schnellsten Abfahrer vergeben werden, unter anderem auch die Abfahrt vom 2.758 Meter hohen Stelvio, dem Dach der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Am Ende der jeweiligen Etappe sollte der schnellste Abfahrer 500 Euro und acht Punkte gutgeschrieben bekommen, die weiteren Plazierten fünf, drei, zwei und einen Punkt. Der Wertungs-Gesamtsieger sollte am Ende ein Preisgeld von 5000 Euro erhalten. Die Zeitmessung der Abfahrten bleibt jedoch bestehen und soll für statistische Daten für die Fans abrufbar sein.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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