Strade Bianche: Sagan muss aufgeben – Kwiatkowski siegt

 

Weltmeister Peter Sagan bei der Strade Bianche 2017Die „weißen Straßen“ der Toskana waren kein gutes Pflaster für Peter Sagan aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall: Der amtierende Straßen-Weltmeister musste die 11. Auflage der Strade Bianche vorzeitig beenden.

Geschwächt durch eine Erkältung und einen Sturz während des Rennens musste der 27 Jahre alte Slowake das anspruchsvolle italienische Eintagsrennen nach 95 Kilometern aufgeben. Den Sieg nach 175 Kilometern sicherte sich in Siena als Solist zum zweiten Mal nach 2014 der Pole Michal Kwiatkowski (Sky) vor den beiden Belgiern Greg Van Avermaet (BMC/+0:15) und Tim Wellens (Lotto-Soudal/+0:17).

„Habe mich krank gefühlt“

„Ich habe mich die letzten drei Tage nicht richtig gut gefühlt. Als ich heute aufgewacht bin hatte ich Halsschmerzen und habe mich krank gefühlt. Die Strade Bianche ist ein großes Rennen, darum wollte ich für mein Team und meine Fans unbedingt versuchen ob es nicht doch klappt“, meinte Sagan, der bis zu seinem Sturz in aussichtsreicher Position gelegen hatte.

„Ich habe einen heftigen Schlag gegen mein linkes Knie bekommen und ein Finger hat eine Schnittwunde die genäht werden muss. Ich habe weitergekämpft, aber nach 95 Kilometern bin ich dann vom Rad gestiegen“, resümierte der Bora-Kapitän im Regenbogentrikot.

Start bei Tirreno-Adriatico wohl nicht gefährdet

Einem Start bei der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico (8. bis 14. März) sieht Sagan trotz der Aufgabe optimistisch entgegen. „Aufgegeben haben ich nicht wegen dem Sturz. Ich bin einfach etwas krank und nicht hundertprozentig fit. Ich hoffe mich schnell zu erholen, um bei den nächsten Rennen wieder vorne mitzufahren“, meinte der zweifache Straßen-Weltmeister.

Foto: © BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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