Testosteron-Kur gegen Erektionsprobleme: Santambrogio widerspricht Dopingabsichten

Mauro Santambrogio und Vincenzo Nibali beim Giro d'Italia 2013Testosteron-Kur gegen Erektionsprobleme: Mauro Santambrogio hat nach seinem positiven Testergebnis jegliche Dopingabsichten von sich gewiesen.

„Mein Testosteronspiegel war niedrig und ich hatte Erektionsstörungen plus Probleme mit der Fruchtbarkeit. Deshalb wurde mir Andriol verschrieben“, erklärte der 30-jährige Italiener gegenüber cyclingnews.com. „Ich habe nichts zu verbergen. Ich wurde getestet, als ich unter dem Einfluss einer Behandlung mit Andriol stand.“

Am 22. Oktober wurde Santambrogio positiv auf das testosteronhaltigen Medikament getestet, am 19. Dezember machte der Radsport-Weltverband UCI das Testergebnis publik. Nach Ablauf seiner 18-monatigen Dopingsperre wegen EPO-Dopings beim Giro d’Italia 2013 war der Kletterspezialist seit dem 2. November wieder startberechtigt, wurde nun aber wieder von der UCI vorläufig gesperrt.

„Habe ein reines Gewissen“

„Diesmal habe ich ein reines Gewissen“, sagte Santambrogio tuttobiciweb.it. Dort veröffentlichte Santambrogio zudem ein entsprechendes Rezept, welches es den UCI-Kontrolleuren gezeigt habe. Auch UCI-Arzt Mario Zorzoli habe er nach der Kontrolle darüber informiert, dass er Andriol und das Prostata-Medikament Aprosten im Rahmen einer dreimonatigen Kur verordnet bekommen habe.

Foto: Laurent Brun / www.instants-cyclistes.fr / Lizenzbedingungen (CC BY-NC-SA 2.0)

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