Wikinger-Sieg in der Hansestadt: Kristoff gewinnt 19. Hamburger Cyclassics

Alexander Kristoff (Katusha)Favoritenrolle gerechtfertigt: Alexander Kristoff (Katusha) hat die 19. Auflage der Vattenfall Cyclassics in Hamburg gewonnen.

Der 27 Jahre alte Norweger konnte sich nach 247 Kilometern im Sprint vor dem Italiener Giacomo Nizzolo (Trek) und den Australier Simon Gerrans (Orica GreenEdge) durchsetzen. Der Arnstädter Marcel Kittel (Giant-Shimano) musste sich hinter dem US-Amerikaner Tyler Farrar (Garmin Sharp) und dem Briten Mark Cavendish (Omega Pharma Quick Step) mit Platz sechs zufrieden geben.

Kristoff: „Es war ein hartes Rennen“

„Ich wusste, dass meine Form stimmt und bin mit viel Selbstvertrauen hierher gekommen. Aber es war ein hartes Rennen – wie immer in Hamburg“, kommentierte Kristoff seinen ersten Sieg in der Hansestadt im Anschluss. Für den zweifachen Tour-de-France-Etappensieger war es der 14. Saisonerfolg. Der Norweger tritt damit die Nachfolge von Vorjahressieger John Degenkolb (Giant-Shimano) an, der in diesem Jahr auf einen Start verzichtete und bei der Spanien-Rundfahrt im Einsatz ist.

Kittel „richtig enttäuscht“

Nicht zufrieden zeigte sich mit Platz sechs indes der ebenfalls mit Siegesabsichten an den Start gegangene Kittel. „Schöner Tag, schönes Rennen – aber mit dem Ergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden. Ehrlich gesagt, bin ich auch jetzt gerade noch richtig enttäuscht“, konstatierte der vierfache Etappensieger der diesjährige Tour de France auf seiner Webseite. Gar nicht am Massensprint beteiligt war André Greipel (Lotto-Belisol), der nach einem Sturz schon vorher zurückgefallen war.

Foto: ©Tim De Waele / Team Katusha

Webseite des Rennens: www.vattenfall-cyclassics.de

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