Porte beerbt Wiggins: Australier gewinnt 71. Paris-Nizza

Gesamtsieger von Paris-Nizza 2013: Richie Porte (Sky) - Foto: Ed DunensRichie Porte hat die 71. Auflage der französischen Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen und tritt somit die Nachfolge seines britischen Sky-Teamkollegens Bradley Wiggins an.

Der 26 Jahre alte Australier machte am Sonntag mit dem Gewinn des abschließenden Bergzeitfahrens der siebten Etappe den ersten Gesamtsieg eines Australiers bei der „Fahrt zur Sonne“ perfekt.

Porte absolvierte den 9,6 Kilometer langen Kurs von Nizza auf den Col d`Eze in 19:16 Minuten und war damit 23 Sekunden schneller als der US-Amerikaner Andrew Talansky (Garmin-Sharp). Dritter wurde vier Sekunden dahinter der Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar). Andreas Klöden (RadioShack Leopard/+1:16) fuhr beim finalen Kampf gegen die Uhr auf Platz elf.

In der Endabrechnung setzte sich Porte mit 55 Sekunden Vorsprung auf Talansky durch. Gesamtdritter und damit bester Franzose wurde mit 1:21 Minute Rückstand Jean-Christophe Peraud (AG2R La Mondiale). Der Wahlschweizer Klöden beendete die Rundfahrt mit 2:22 Minuten Rückstand auf Platz neun.

„Die Geschichte dieses Rennens ist einfach unglaublich und meinen Namen neben einigen der größten Namen in der Geschichte des Radsports zu haben, ist einfach unglaublich für einen jungen Mann aus Tasmanien“, sagte Porte im Anschluss. „Eine Woche wie diese passiert nicht oft.“

Foto: Ed Dunens

Webseite des Rennens: www.letour.fr/paris-nice/2013/

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