Tony Martin beendet seine leidvolle Tour

Zeitfahrweltmeister Tony Martin hat die 99. Tour de France vorzeitig beendet.

Wie Martins belgisches Omega Pharma- Quick Step-Team am ersten Ruhetag mitteilte, wird der 27 Jahre alte Cottbuser nicht mehr bei der morgigen 10. Etappe an den Start gehen. Martin war seit seinem Sturz auf der 1. Etappe mit einem Kahnbeinbruch unterwegs.

„Es ist nicht einfach, die Tour und meine Teamkollegen zu verlassen. Aber das ist die richtige Entscheidung“, sagte Martin zu seinem vorzeitigen Aussstieg. „Es ist nicht einfach, die Tour und meine Teamkollegen zu verlassen. Aber das ist die richtige Entscheidung“, so der Wahl-Schweizer weiter. Gleichzeitig richtete Martin den Blick auf sein großes Saison-Highlight, den Olympischen Spielen in London. „Ich habe noch drei Wochen bis zu den Olympischen Spielen. Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber ich werde alles geben, um dann gut in Form zu sein.“

Hand eine Chance zum Heilen geben

„Aus medizinischer Sicht ist es jetzt Zeit, dem Bruch in der Hand eine Chance zum Heilen zu geben“, so Teamarzt Helge Riepenhof zum Ausstieg Martin. „Tonys beeindruckende Vorstellung in den vergangenen Tagen, wie er sich durch die Schmerzen gequält und trotzdem weiter gekämpft hat, zeigt seinen Charakter“, zollte Riepenhof den Leistungen des Leitgeprüften großen Respekt.

Martin hatte trotz großer Schmerzen bis zum ersten langen Einzelzeitfahren am Montag auf die Zähne gebissen. Doch wie schon im Prolog im belgischen Lüttich wurde der Zeitfahrspezialist durch einen Defekt am Hinterrad aufgehalten und büßte wertvolle Zeit ein. Den Kampf gegen die Uhr beendete Martin auf Platz zwölf.

Foto: Emilie Renson

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