Vorschau 8. Etappe der 99. Tour de France (Belfort – Porrentruy (CH) 157,5km)

Nach der ersten Bergankunft wird die 99. Frankreich-Rundfahrt mit einem munterem Auf und Ab bei einem Schweiz-Besuch am Sonntag fortgesetzt.

Zwar ist die 8. Etappe von Belfort in schweizerische Porrentruy „nur“ 157,5 Kilometer lang, doch sieben Bergwertungen bieten durchaus die Möglichkeit, wertvolle Zeit im Gesamtklassement gut zu machen, aber auch zu verlieren – ein ideales Ausreißerterrain also.

Bereits nach 20 Kilonetern werden an der Côte de Bondeva (499 Meter/4. Kategorie) die ersten Bergpunkte des neunten Tour-Tages vergeben. Es folgen eine Bergwertung der 3. sowie vier der 2. Kategorie. Der letzte Anstieg im Jura-Gebirge beginnt rund 20 Kilometer vor dem Ziel hinauf zum Col de Croix – einem Berg der 1. Kategorie.

Die Länge von 3,7 Kilometer täuscht hierbei etwas über die Schwierigkeit, die dieser letzte Anstieg für die Fahrer bereithält. Rampen von bis zu 17 Prozent und eine Durchschnittsteigung von 9,2 Prozent stellen sich ihnen in den Weg. Oben angekommen heißt es kurz Durchschnaufen, um die Abfahrt und das abschließende Flachstück in Richtung Zielort Porrentruy in Angriff zu nehmen.

Die Etappe lädt förmlich dazu ein, mit einem Ausreißerversuch neben dem Tagesieg Punkte für das „maillot a pois rouge“ des besten Bergfahrers zu sammeln – 33 an der Zahl gibt es heute zu vergeben. Gute Abfahrer haben aufgrund der letzten 10 Kilometer durchaus die Chance sich im Finale Vorteile für den Tagessieg oder ein paar wertvolle Sekunden in der Gesamtwertung zu verschaffen.

Die letzte Bergwertung am Col de la Croix (789m – 3,7km á 9,2%):

Grafiken: www.letour.fr / A.S.O.

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