Kittel und Martin kämpfen sich weiter durch

Einen leidvollen Tag durchlebten auf der 3. Etappe der Tour de France 2012 erneut die beiden angeschlagenen Deutschen Marcel Kittel (Argos-Shimano) und Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step).

Der Arnstädter Kittel, der weiterhin mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hat, erreichte das Tagesziel in Boulogne-sur-Mer mit 16:29 Minuten Rückstand in Begleitung seiner Teamkollegen Patrick Gretsch, Roy Curvers und Albert Timmer als Vorletzter. „Marcel denkt nicht über die folgenden Sprintetappen nach. Seine Genesung ist im Moment das Wichtigste“, sagte Kittels Mannschaftsarzt Edwin Achterberg.

Martin schaut von Tag zu Tag

Zeitfahrweltmeister Martin, der seit seinem Sturz auf der 1. Etappe mit einem gebrochenen Kahnbein auf dem Rad sitzt, schleppte sich mit „nur“ 10:37 Minuten Rückstand als 177. über den Zielstrich. „Entgegen der Befürchtungen bin ich heute ganz gut über die Etappe gekommen“, teilte der 27-jährige Cottbuser am Abend über seine Webseite mit.

Mit dem ebenfalls auf der 1. Etappe gestürzten Spanier Luis Leon Sanchez (Rabobank) hielt er sich wie am Vortag zumeist hinter dem Feld auf, um auf dem in der Endphase sehr verwinkelten und welligen Kurs weiteren kritischen Momenten aus dem Weg zu gehen. „Ich schaue weiter von Tag zu Tag und werde mich durchbeißen“, so Martin, der mit einer Spezialschiene an der linken Hand fährt, kämpferisch.

Foto: Emilie Renson

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