128.000 Euro: Baden-Württemberg hilft der NADA

Foto: Bernd SchweickardBaden-Württemberg wird die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) in den nächsten drei Jahren mit 128.000 Euro unterstützen.

„Für Baden-Württemberg als Land des Spitzensports ist die Dopingbekämpfung von großer Bedeutung. Mit der Unterstützung der NADA übernehmen wir in diesem Bereich eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern“, teilte die baden-württembergische Sportministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) über das Landesportal am Mittwoch mit.

Baden-Württemberg ist somit das erste Bundesland, dem der Kampf gegen Doping scheinbar mehr wert ist, als 14.000 Euro. Genau soviel waren die 16 Bundesländer nämlich bis dato bereit, der Bonner Stiftung im Jahr 2013 zur Verfügung zu stellen. Zuletzt klaffte eine Lücke von 1,3 Millionen Euro im Etat der NADA für das kommende Jahr. An einem Runden Tisch Ende Februar hatte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CDU) sowohl die Länder als auch die Wirtschaft aufgefordet, sich stärker an der Finanzierung der NADA zu beteiligen.

Entsprechend zufrieden zeigte sich der Sportminisiter: „Ich danke Baden-Württemberg, das in der Folge des Runden Tisches zur Finanzierung der NADA als erstes Bundesland vorangeht und einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Arbeit der NADA leistet!“ Gleichzeitig appellierte Friedrich an die übrigen Länder, mit auf den Zug aufzuspringen. „Ich hoffe, dass weitere Länder dem Beispiel des Landes Baden-Württemberg folgen und ihrer Verantwortung für den sauberen Sport nachkommen“, so der Minister weiter.

Foto: Bernd Schweickard

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