Seubert und Brändle helfen für Schorn in Herning aus

Trotz der „Abwesenheit“ von Sprint-Kapitän Daniel Schorn hat das Team NetApp auf der 2. Etappe des 95. Giro d’Italia Werbung in eigener Sache gemacht.

Der 23-jährige Österreicher Schorn hatte 4,5 Kilometer vor dem Ziel einen Defekt und konnte im dänischen Herning nicht mehr in die Sprintentscheidung um den Tagessieg mit eingreifen. Dafür waren Schorns etatmäßige Anfahrer Timon Seubert und Matthias Brändle zur Stelle. Der 25 Jahre alte Hamburger Seubert drückte seine Rennmaschine als 11. über den Zielstrich, der um drei Jahre jüngere Österreicher Brändle erreichte das Tagesziel auf Platz 14.

Entsprechend zufrieden zeigte sich nach der Etappe der Sportliche Leiter des deutshen Zweitdivisionärs, Enrico Poitschke: „Bis zum Finale ist heute alles nach Plan gelaufen. Wir wollten uns auf größere Ausreißergruppen konzentrieren, schließlich hat das Feld eine dreiköpfige Spitzengruppe ziehen lassen, die aber ungefährlich war.“

Doch auch ein klein wenig Wehmut konnte Poitschke bei seiner Analyse des zweiten Giro-Tagesabschnitts nicht verbergen. „Nachdem die Ausreißer eingeholt wurden, haben wir den Sprint für Daniel Schorn vorbereitet. Leider hatte er dann einen Defekt. So etwas passiert, aber es ist natürlich ärgerlich. Timon Seubert und Matthias Brändle haben sich im Finale bestens geschlagen, für Daniel wäre sicherlich noch mehr drin gewesen“, so der Ex-Profi weiter.

Foto: Roth / Team NetApp

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