Bennett sprintet in Rom zum dritten Etappensieg – Froome Giro-Gesamtsieger

Sam Bennett feiert in Rom seinen dritten Etappensieg beim 101. Giro d'Italia - Foto: © BORA - hansgrohe / Bettiniphoto

Alle guten Dinge sind drei: Sam Bennett hat sich und dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall zum Abschluss den dritten Etappensieg beim 101. Giro d’Italia beschert. Den Gesamtsieg sicherte sich zum ersten Mal Chris Froome (Sky).

Nach 115 Kilometern auf einem Rundkurs durch die italienische Hauptstadt konnte sich der 27 Jahre alte Ire Bennett auf dem 21. und letzten Teilstück im Sprint vor dem zuvor viermal siegreichen Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors) und dem Luxemburger Jempy Drucker (BMC) durchsetzen.

Dritter Sieg für Bennett und Bora-hansgrohe

„Heute war es wieder ein Sieg des Teams, die Jungs waren wieder unglaublich, sind das Loch zugefahren und haben einen tollen Sprint für mich vorbereitet. Ohne sie wäre der Sieg nicht möglich gewesen“, bilanzierte Bennett im Anschluss. „Ich bin stolz auf diese Giro-Mannschaft, das gesamte Staff, wie auch die beiden sportlichen Leiter haben in den letzten Wochen einen tollen Job abgeliefert und immer an einen Strang gezogen“, sagte indes Teamchef Ralph Denk.

Froome auf den Spuren von Merckx und Hinault

Aufrgund der schlechten Straßenbedingungen auf den zehn 11,5 Kilometer langen Schlussrunden entschieden die Organisatoren nach Diskussionen im Fahrerfeld, die Etappe nach der dritten von zehn Runden zu neutralisieren. Damit stand bereits vor Ende der Etappe Froome als Gesamtsieger der Italien-Rundfahrt fest. Mit 46 Sekunden konnte sich der immer noch unter Dopingverdachte stehende Brite in der Endabrechnung gegen den niederländischen Vorjahressieger Tom Dumoulin (Sunweb) behaupten. Dritter der Endabrechnung wurde der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (Astana/+4:57).

Nach seinen Siegen bei der Tour de France und der Vuelta im Vorjahr konnte der 33 Jahre alte Froome mit der Italien-Rundfahrt auch die dritte Grand Tour in Folge gewonnen. „Drei in Folge – ich glaube nicht, dass es bei mir schon richtig durchgesickert ist. Es ist einfach unglaublich – für jeden Radprofi ist das ein Traum. Alle drei Führungstrikots innerhalb von zehn Monaten mit nach Hause zu nehmen, ist ein unglaubliches Gefühl“, sagte der umstrittene Brite im Anschluss. Er ist nach Eddy Merckx (1972/73) und Bernard Hinault (1982/83) damit erst der dritte Fahrer, der die drei Grand Tours Giro, Tour und Vuelta in Serie gewinnen konnte.

Foto: © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

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