Gaviria sprintet in Reggio Emilia zum dritten Etappensieg

Behielt auch auf der 12. Etappe beim 100. Giro d'Italia im Massensprint die Oberhand: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) - Foto: © Quick-Step Floors Cycling Team / Tim de Waele

Alle guten Dinge sind drei: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) bleibt bei den Sprintankünften beim 100. Giro d’Italia das Maß aller Dinge und hat auf der 12. Etappe seinen bereits dritten Tageserfolg eingefahren.

Nach 229 Kilometern von Forlì nach Reggio Emilia setzte sich der 22 Jahre alte Kolumbianer im Sprint souverän vor dem Italiener Jakub Mareczko (Wilier Triestina) und dem Iren Sam Bennett aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall durch. In der selben Reihenfolge waren die drei Profis bereits auf der 5. Etappe in Messina in Sizilien über den Zielstrich gesprintet. Rang vier belegte als bester Deutscher der Bocholter Phil Bauhaus (Sunweb). Der Deutsche Meister André Greipel (Lotto Soudal) wurde Achter, Rüdiger Selig (Bora-hansgrohe) 15.

„Weit über meiner Vorstellung“

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einen solchen Lauf bei meinem Debüt bei einer Grand Tour haben würde. Ich habe gehofft eine Etappe zu gewinnen, aber drei ist weit über meiner Vorstellung“, konstatierte Gaviria, der zugleich das Maglia Ciclamino des Punktbesten verteidigte, nach Etappenende.

Dumoulin verteidigt Gesamtführung

Keine Veränderungen gab es an der Spitze der Gesamtwertung, die weiterhin der Niederländer Tom Dumoulin (Sunweb) mit 2:23 Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar) und 2:38 Minuten auf seinen Landsmann Bauke Mollema (Trek-Segafredo) anführt. Vierter ist der Franzose Thibaut Pinot (FDJ/+2:40), gefolgt vom italienischen Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Bahrain Merida/+2:47).

Foto: © Quick-Step Floors Cycling Team / Tim de Waele

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