Nach Vuelta-Ausstieg: Martin will mit frischen Kräften den WM-Rekord holen

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin bei der Belgien-Rundfahrt 2014Mit voller Kraft Richtung vierter WM-Titel: Tony Martin (Omega Pharma-Quick) hat die 69. Spanien-Rundfahrt vorzeitig beendet, um sich optimal auf die Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada (21. bis 28. September) vorzubereiten.

„Klar, ist es immer unschön, bei einem Rennen auszusteigen. Aber die ersten zwei Wochen hier waren sehr schwer“, kommentierte der 29 Jahre alte Cottbuser seine vorzeitige Heimreise auf seiner Webseite. „Ich bin beim Zeitfahren auch voll an mein Limit gegangen und habe einige Zeit gebraucht, mich wieder auf 100 Prozent zu regenerieren.“

Das anspruchsvolle Vuelta-Zeitfahren der 10. Etappe konnte Martin mit seinem zehnten Saisonsieg vollenden – und zeigte sich bestens gewappnet für das WM-Zeitfahren am 24. September. Nach dem 47,1 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr möchte sich der Wahl-Schweizer zum vierten Mal in Folge das Regenbogentrikot des Zeitfahr-Weltmeisters überstreifen. Ein Kunststück, was vor ihm noch keinem Fahrer gelang. „Um dies zu schaffen, ist es für mich wichtig, frisch und gesund anzureisen, weil auch nicht einmal drei Tage zwischen den Rennen liegen. Deshalb war der Ausstieg für mich fast notwendig“, meinte Martin.

Cancellara verzichtet

Auf ein Duell mit dem bis dato ebenfalls viermal siegreichen Schweizer Fabian Cancellara (Trek) wird es jedoch nicht kommen. Der Titelträger der Jahre 2010, 2009, 2007 und 2006 verzichtet auf einen Start, um sich stattdessen mit voller Energie dem Straßenrennen am 28. September zu widmen. Dieser Titel fehlt dem 33 Jahre alten Berner noch in seinem Palmares.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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