Auch Rasmussen packt umfangreich aus

Mit Michael Rasmussen hat – nach jahrelangem Leugnen – ein weiterer Ex-Profi der niederländischen Rabobank-Mannschaft Doping gestanden.

„Ich nahm EPO, Wachstumshormone, Testosteron, Insulin, Korstison und bekam Bluttransfusionen“, sagte der 38-Jährige Däne auf einer Pressekonferenz in Herning. Rasmussen gab an, von 1998 bis 2010 „so gut wie ohne Unterbrechung“ zu leistungssteigernden Mittel gegriffen zu haben.

„Ich weiß, ich habe betrogen und gelogen. Andere Sportler haben betrogen. Und ich akzeptiere meine Strafe dafür“, erklärte Rasmussen. Gleichzeitig kündigte er an, seine aktive Karriere mit sofortiger Wirkung zu beenden und mit verschiedenen Anti-Doping-Behörden zu kooperieren.

Fast-Tour-Sieger 2007

Rasmussen stand von 2003 bis 2007 bei Rabobank unter Vertrag. Bei der Tour de France 2007 wurde der Kletterspezialist in Führung liegend wenige Tage vor dem Ende aus dem Rennen genommen. Er hatte mehrfach falsche Angaben zu seinen Aufenthaltsorten gemacht, um sich Dopingkontrollen zu entziehen.

Nach seinem Comeback gründete der ehemalige Moutainbiker zusammen mit der Uhrendesignerin Christina Hembo im Jahr 2011 das Team Christina Watches. Für den dänischen Drittligisten fährt auch der ebenfalls des Dopings überführte Nürtinger Stefan Schumacher. Rasmussen möchte möglichst schnell ins Management des Rennstall zurückkehren.

Foto: Michael Norris

Später mehr!

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