„AS“: Contador-Verfahren erst im September?

Muss vor den CAS: Alberto Contador - Foto: Andrea Gasperazzo Das Doping-Verfahren gegen den Spanier Alberto Contador vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS könnte sich eventuell bis September verzögern.

Dies zumindest berichtet die spanische Sportzeitung AS unter Berufung auf Luis Sanz, seines Zeichens Rechtsberater des spanischen Radsport-Verbandes RFEC. Nach Angaben des Blattes will der im schweizerischen Lausanne beheimatete CAS am kommenden Montag die definitiven Termine nennen. Noch vor einigen Tagen hatte der CAS für Verhandlung und Urteilsverkünding den Zeitraum 6. bis 8. Juni 2011 anberaumt.

Sollte der CAS den Termin tatsächlich in den September verschieben, würden Contadors Chancen auf einen Start bei der am 2. Juli beginnenden 98. Tour de France erheblich steigen. Einen Start des dreimaligen Siegers der Frankreich-Rundfahrt könnten dann nur noch ein Startverbot von Veranstalter ASO verhindern.

Contador war bei der Tour de France 2010 mehrmals positiv auf das illegal auch zur Kälbermast verwendete Asthmamittel Clenbuterol getestet worden. Er selber führt den positiven Befund auf verseuchtes Rindfleisch aus seiner spanischen Heimat zurück, welches der damalige Astana-Profi durch einen Freund nach Frankreich bringen ließ. Der RFEC sprach Contador am 15. Februar nach monatelanger Hängepartie frei.

Foto: Andrea Gasperazzo

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