Armstrong bricht sich Schlüsselbein bei „Vuelta Castilla y Leon“ – Giro-Start fraglich

Lance Armstrong hat in seinen Vorbereitungen auf den Giro d’Italia und die Tour de France einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Der 37-jährige Texaner aus dem Team Astana stürzte auf der 1. Etappe der spanischen Kastilien-Rundfahrt und brach sich das Schlüsselbein.

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger wurde knapp 20 Kilometer vor dem Ende der ersten Etappe in einen Massensturz verwickelt und daraufhin in ein nahegelegenes Hospital eingeliefert. Dort bestätigte sich der Verdacht auf einen Bruch des Schlüsselbeins. Der Einsatz bei der fünftägigen Rundfahrt sollte dem US-Amerikaner als Vorbereitung auf den in Mai beginnenden Giro d’Italia (9. bis 31. Mai) dienen. Sein Start bei der ersten dreiwöchigen Landesrundfahrt scheint nach dem Rückschlag mehr als fraglich. „Das ist mir noch nie passiert, ich bin sehr enttäuscht und fühle mich miserabel. Jetzt muss ich mich ein paar Tage erholen“, sagte Armstrong kurz nach dem Sturz.

Den Tagessieg nach 176 Kilometern von Paredes de Nava nach Baltanas gewann der Spanier Joaquin Sobrino (Burgos Monumental) im Massensprint vor dem Schweizer David Vitoria (Rock Racing) und seinem Landsmann José Joaquin Rojas Gil (Caisse d`Epargne). Armstrongs Teamkollege Alberto Contador kam als 27. ins Ziel. Es war der erste gemeinsame Renn-Auftritt des Spaniers Contador und Armstrong.

Bereits sein erster Auftritt auf europäischen Boden nach mehr als dreieinhalb Jahren beim Frühjahrs-Klassiker Mailand – San Remo war äusserst unglücklich. Armstrong konnte der Spitze nicht folgen und kam nach 298 Kilometern mit mehr als acht Minuten Rückstand als 125. ins Ziel.

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