UCI löst Untersuchungs-Kommission wieder auf

Der Radsport-Weltverband UCI setzt seinen Schlingerkurs in der Dopingaffäre Armstrong unbeirrt fort: Nach nur drei Monaten ist die unabhängige Untersuchungs-Kommission schon wieder Geschichte.

Wie die UCI am Montagabend mitteilte, wurde das dreiköpfige Gremium, das die von der US-Anti-Doping-Agentur USADA angedeutete Verstrickung des Verbandes in den Fall Armstrong genauer untersuchen sollte, wieder aufgelöst. » Weiterlesen

WADA fordert von Armstrong lückenlose Aufklärung

David Howman, Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), hat das Doping-Geständnis von Lance Armstrong begrüßt, forderte aber gleichzeitig weitere, lückenlose Aufklärung des lebenslang gesperrten Texaners.

In einer WADA-Stellungnahme erklärte Howman wenige Stunden nach Bekanntwerden der angeblichen Dopingbeichte des entthronten Tour-de-France-Rekordsiegers: » Weiterlesen

Ex-WADA-Chef Pound: „Sauberer Sport? Reden mehr, als wir für tun“

Foto: Bernd SchweickardRichard Pound, ehemaliger Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, glaubt nicht, dass sich das Dopingproblem des Radsports durch den Fall Armstrong verflüchtigt – und geht auch mit dem laxen Kontrollsystem im Fußball hart ins Gericht.

„Ich kann im Radsport keine fundamentalen Veränderungen erkennen. Wir haben seit Jahren das gleiche Muster“, sagte der 70-jährige Kanadier in einem Interview der Frankfurter Rundschau (Samstagsausgabe). » Weiterlesen

AIGCP fordet unabhängige Anti-Doping-Kommission

Neue Wege im Kampf gegen Sportbetrüger: Die Vereinigung der Profiteams AIGCP fordet eine unabhängige Kommission zur Untersuchung der Anti-Doping-Maßnahmen im Radsport.

Dieses Gesuch unterbreitete AIGCP-Präsident Jonathan Vaughters dem Radsport-Weltverband UCI einen Tag nach Bekanntgabe der lebenslange Sperre von Lance Armstrong . » Weiterlesen

NADA leitet weiteres Verfahren in der „Causa Erfurt“ ein

Foto: Stefan SchwarzBewegung in der „Causa Erfurt“: Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) leitet ein erstes Sportschiedsgerichts-Verfahren gegen einen Athleten ein, der im Zeitraum vor 2011 mit der umstrittenen UV-Methode behandelt wurde.

„Nach sorgfältiger Prüfung der aktuell vorliegenden Hinweise ist nicht mehr auszuschließen, dass es sich bei der Anwendung der UV-Blutbehandlung auch vor 2011 um einen Dopingverstoß handelt“, teilte die NADA-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Gotzmann in einer Pressemeldung der Bonner Stiftung mit. » Weiterlesen

Gutachten bringt erneute Wende in der Causa Erfurt

Foto: Bernd SchweickardEin neuerliches Gutachten könnte für eine erneute Wende in der Erfurter Blutdopingaffäre sorgen.

Nach Informationen des Deutschlandfunks kommt ein eigens von der von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Urteil, dass die zweifelhafte UV-Bestrahlung von Blut durch den Erfurter Sportmediziner Dr. Andreas Franke schon vor 2011 eine verbotene Methode darstellte. » Weiterlesen

WADA-Gutachten bringt Klarheit: UV-Methode erst ab 2011 verboten

Foto: Stefan SchwarzDie von dem Erfurter Sportmediziner Dr. Andreas Franke angewandte UV-Behandlung von Eigenblut ist erst seit dem 1. Januar 2011 ein Dopingvergehen.

Dies teilte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) der deutschen Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) am Donnerstag (26. April) in einem Schreiben mit. » Weiterlesen

„Kultur der Omertà“ – Blutdoping-Experte Ashenden verlässt APMU

Foto: Stefan SchwarzDie neu gegründeten Blutpass-Analysestelle APMU in Lausanne muss künftig ohne Michael Ashenden, einem der weltweit führenden Blutdoping-Experten, auskommen.

In einem Interview mit der britischen Rundfunkanstalt BBC warf der Australier der APMU eine „Kultur der Omertà“ vor. Das Gremium wollte Ashenden eine vertraglich vereinbarte Schweigepflicht auferlegen – für den Experten in Sachen unerlaubter Leistungsmanipulation ein Grund zum Rückzug. » Weiterlesen