Brandau und Meisen souverän zu Titelverteidigung – Kupfernagel mit Spaß auf Platz zwei

Hanka Kupfernagel gratuliert Elisabeth Brandau (re.) zu Titelverteidigung - Foto: Christoph Sicars

Elisabeth Brandau und Marcel Meisen haben in brandenburgischen Kleinmachnow in souveräner Manier ihre Titel als Deutsche Meister im Radcross verteidigt. Im Fokus stand aber „Kurzzeit-Comebackerin“ Hanka Kupfernagel.

Mit einem Rückstand von 57 Sekunden auf die alte und neue Titelträgerin Brandau fuhr die 44 Jahre alte Kupfernagel nach 17,4 Kilometern auf dem Rundkurs in den Kleinmachnower Kiebitzbergen über den Zielstrich. Dritte wurde weitere elf Sekunden dahinter Stefanie Paul.„Es war nach so einer langen Rennenpause megaschwer, aber ich bin einfach glücklich, dabei gewesen zu sein und wieder ein paar neue Grenzen ausgelotet zu haben“, bilanzierte die vierfache Cross-Weltmeisterin und ergänzte: „Ich habe schon gemerkt, dass ich mehr als zwei Jahre fast gar keine Rennen mehr gefahren bin. Elisabeth hatte einfach diese Rennhärte. Es war ein dauerndes Kämpfen.“ Vor drei Jahren hatte Kupernagel ihre aktive Laufbahn beendet, nun kehrte sie für eine „Ehrenrunde“ zu den Meisterschaften zurücl. Punkte für die Teilnahme an der DM hatte sie sich Ende Dezember beim Deutschland-Cup in Vechta ergattern können.

Brandau zum Dritten, Meisen zum Vierten

„Es hat wirklich Spaß gemacht. Ich kannte die Strecke nicht und bin das erste Mal hier gefahren. Daher bin ich superhappy“, sagte Siegerin Brandau nach ihrem dritten Meistertitel nach 2016 und 2018 und ergänzte: Hanka war für mich immer schon ein Vorbild. Ich konnte sie schwer einschätzen und wusste nicht, wie ernst sie es nimmt – das war das große Fragezeichen.“

Zum vierten Mal das weiße Trikot mit den schwarz-rot-golden Bruststreifen holte sich indes Marcel Meisen ab. Fünf Tage nach seinem 30. Geburtstag setzte sich der Corendon-Circus-Profi nach 23,2 Kilometern mit einem Vorsprung von 1:18 Minuten souverän gegen Manuel Müller und Sascha Weber durch. „Die erste Rennhälfte bin ich ein gutes Tempo gefahren, danach habe ich etwas auf Sicherheit gesetzt, bin die technischen Stücke sauber und ohne Fehler durchgekommen“, kommentierte Meisen seinen vierten Meistertitel nach 2015, 2017 und 2018.

Foto: Christoph Sicars

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