Kompakt: Rick Zabel gespannt auf Zusammenarbeit mit Vater Erik: „Wird für mich ein Stück schwerer“

Arbeitet ab sofort mit Vater Erik eng zusammen: Rick Zabel (Katusha-Alpecin) - Foto: Christoph Sicars

+++Kompakt gemeldet:  Der Zusammenarbeit mit seinem Vater Erik als Performance Manager bei seinem Team Katusha-Alpecin sieht Rick Zabel mit Spannung entgegen – äußert aber auch minimale „Bedenken“.+++

„Ich bin sehr gespannt, wie es wird und schon ein bisschen aufgeregt und nervös“, sagte der 25 Jahre alte Zabel in einem Interview mit Eurosport am Rande der Team-Vorstellung Anfang Dezember in Koblenz. „Als das das Team mich gefragt hat, habe ich gesagt sofort gesagt: ‚Wenn ihr ihn verpflichten wollt, dann macht es.‘ Seine sportliche Expertise ist unbestritten und er wird uns sicherlich mega weiterhelfen. Da gibt es nicht viele, die das so gut machen wir er“, ergänzte der Klassikerspezialist.

Doch weiß Zabel auch um das kritische Auge seines Vaters und meinte: „Auf der anderen Seite wird es für mich ein Stück schwerer werden. Ich kenn meinen Papa. Wenn es beispielsweise um die Tour-Normierung geht, wird er wohl eher einen anderen Fahrer nehmen als mich, weil er bei mir immer etwas kritischer ist“, schob aber mit einem Lachen nach: „Wir kommen super miteinander aus, aber wir beides starke Charaktere. Mal schauen, ob wir da das ein oder andere Mal aneinander geraden werden.“

Kittel möchte leben „wie ein Mönch“

Nach einer enttäuschenden Saison will sich Marcel Kittel in seinem zweiten Jahr im Trikot von Katusha-Alpecin wieder auf das Wesentliche besinnen. „Jetzt möchte ich mich nur auf meinen Sport konzentrieren. Ich versuche, wie ein Mönch zu leben, damit ich wieder mein Bestes geben kann“, sagte Kittel in einem Interview mit cyclingnews.com. Nur zwei Siege konnte der 30 Jahre alte Arnstädter in dieser Saison einfahren. Um 2019 wieder in die Erfolgsspur zu kommen, will er sich auf die grundlegende Dinge als Radprofi konzentrieren. „Die drei Grundlagen sind: Training, Erholung und gute Ernährung“, erklärte Kittel.

Degenkolb will ins Regenbogentrikot

Hat den WM-Titel 2019 im Blick: John Degenkolb (Trek-Segafredo) - Foto: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

Nachdem John Degenkolb in diesem Jahr endlich sein großes Ziel „Tour-de-France-Etappensieg“ mit einem Hacken versehen konnte, will der Trek-Segafredo-Profi 2019 im englischen Yorkshire den WM-Titel in Angriff nehmen. „Wenn man sich keine großen Ziele steckt, kann man auch nichts erreichen. Es ist schon immer mein großer Traum, irgendwann mal im Regenbogentrikot zu fahren“, sagte der 29-Jährige in der Sendung „heimspiel!“ des hr-fernsehens. Sein Training hat der Klassikerspezialist nach einem Monatpause wieder aufgenommen. „Die ersten Tage waren die Hölle. Das ist schon der Wahnsinn, wie der Körper innerhalb von kurzer Zeit abbaut“, bekannte Degenkolb.

Schumacher startet in Kona

Stefan Schumacher darf 2019 beim Ironmanauf Hawaii an den Start gehen. Der 37-Jährige ehemalige Gerolsteiner-Profi konnte sich am vergangenen Wochenende durch Platz sechs beim South America Championship in Argentinien für die Triathlon-WM  in Kona qualifizieren. „Das geschafft zu haben, bedeutet mir extrem viel. Dieser Sport hat mich schon lange fasziniert. Zudem habe ich als Radfahrer ja schon einmal eine richtig starke Disziplin“, sagte Schumacher der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten„.

Kein Aufnahmeritual für Schachmann bei Bora-hansgrohe

Maximilian Schachmann musste beim ersten Zusammenkommen mit seinem künftigen Arbeitgeber Bora-hansgrohe beim Teamtreffen im österreichischen Lienz Ende Oktober kein Aufnahmeritual über sich ergehen lassen. „Es war ganz locker und entspannt. Wir hatten ein größeres Outdoorprogramm“, erzählte der 24-jährige Noch-Quick-Step-Profi am Rande des Bahn-Weltcups in seiner Heimatstadt Berlin, wo er als „Radsportler des Jahres“ ausgezeichnet wurde. „Einen Tag haben wir Mountainbike-Biathlon gemacht. Am nächsten Tag waren wir Klettern. Dabei hat es mich flach gelegt und ich musste einen Tag aussetzen. Dann sind wir noch einen Tag Downhill gefahren. Dabei sind alle unverletzt unten angekommen“, sagte Schachmann.

Foto Degenkolb: © Tana Hell / Instagram: @bytanahell

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