Martin und Schachmann verpassen bei Dennis-Sieg WM-Medaillenränge in Innsbruck

Musste sich in Innsbruck mit Platz sieben zufrieden geben: Tony Martin - Foto: Martin Granadia / www.169k.net

Ohne Medaille gehen im österreichischen Innsbruck für den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die Zeitfahr-Wettbewerbe bei der Straßenrad-Weltmeisterschaft 2018 zu Ende.

Tony Martin und Maximilian Schachmann mussten sich nach den anspruchsvollen 52,5 Kilometern von Rattenberg nach Innsbruck mit den Plätzen sieben und elf zufrieden geben. Neuer Weltmeister im Kampf gegen die Uhr ist der Australier Rohan Dennis, der sich auf dem mit 654 Höhenmetern garnierten Kurs in einer Zeit von 1:03:02 Stunden mit 81 Sekunden auf den niederländischen Titelverteidiger Tom Dumoulin behaupten konnte. Bronze sicherte sich zeitgleich mit Dumoulin der belgische Europameister Victor Campenaerts.

Martin: „Der Berg war brutal“

„An der ersten Zwischenzeit war ich konkurrenzmäßig noch gut dabei. Ich habe Druck auf der Flachen gemacht, konnte aber den Rhythmus von der Flachen nicht mit in den Berg nehmen. Der Berg war brutal“, bilanzierte der 33 Jahre alte Martin, der letztlich 2:25 Minuten Rückstand auf Dennis hatte. „Enttäuscht bin ich nicht, auch wenn ich mir ein besseres Abschneiden gewünscht hätte. Doch mit dem Resultat komme ich klar. Nächstes Jahr soll der Kurs ja wieder flach sein“, ergänzte der viermalige Titelträger im Kampf gegen die Uhr.

Schachmann: „Mit Perfomance zufrieden“

„Ich bin mit meiner Performance zufrieden. In der ersten Phase lief es gut, auch wenn viele, die danach kamen, schneller unterwegs waren. Ich habe da viel Zeit verloren, was ich mir nicht erklären kann, denn ich bin schnell losgefahren“, sagte indes Schachmann und ergänzte: „Vor dem Berg habe ich etwas Geschwindigkeit herausgenommen, danach wieder Speed aufgenommen und meinen Rhythmus gefunden.“ Mit einem Rückstand von 3:39 Minuten auf Dennis beendete der 24 Jahre alte künftige Bora-hansgrohe-Profi, der zum WM-Auftakt mit seiner belgischen Quick-Step-Equipe Gold gewann, das Rennen.

Foto: Martin Granadia / www.169k.net

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