Michael Goolaerts verstirbt nach Herzstillstand bei Paris-Roubaix

Verstarb im Alter von 23 Jahren an den Folgen eines Herzstillstandes: Michael Goolaerts - Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Die Radsportwelt trauert um Michael Goolaerts: Der 23 Jahre alte Belgier erlag am späten Sonntagabend den Folgen seines Unfalls bei der 116. Auflage von Paris-Roubaix.

„Mit unvorstellbarer Trauer müssen wir mitteilen, dass unser Fahrer und Freund Michael Goolaerts verstorben ist. Er starb am Sonntagabend um 22.40 Uhr im Krankenhaus von Lille im Beisein seiner Familie und geliebten Menschen, die ihn in unseren Gedanken behalten werden. Er starb an einem Herzstillstand, alle medizinische Hilfe war vergebens“, teilte Goolaerts‘ belgischer Verandas Willems-Crelan-Rennstall via Twitter und Facebook mit.

Sturz auf Kopfsteinpflaster

Goolaerts stürzte bei der „Hölle des Nordens“ nach rund 150 Kilometern auf der zweiten der insgesamt 29 Kopfsteinpflaster-Passage, lag danach mit ausgestreckten Armen am Streckenrand und musste noch an der Strecke wiederbelebt werden. Medienberichten zufolge wurde der Sturz durch den Herzstillstand ausgelöst. Mit einem Hubschrauber wurde der Belgier daraufhin in ein Krankenhaus nach Lille gebracht, wo er in der Nacht letztlich erlag.

In der Radsport-Gemeinde rief Goolaerts Tod große Betroffenheit aus. „Goolie, genau wie ich 1994 geboren. So sind wir seit Jahren im Peloton zusammen. Ich kann noch nicht verstehen, dass dies zu Ende ist. Dein ewiges Lächeln wird mir immer eine Inspiration bleiben“, twitterte sein Teamkollege und Landsmann Wout van Aert.

„Ich bin mit diesen Nachrichten aufgewacht. Ich wollte eigentlich erzählen, welch großartige Erfahrung das gestern war, aber das ist jetzt nichts mehr wert. So traurig vom Tod von Michael zu lesen“, schrieb indes Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) ebenfalls auf Twitter. „Im Namen der UCI und der gesamten Radsportfamilie möchte ich der Familie, dem Team und den Freunden von Michael Goolaerts, der uns heute zu früh verlassen hat, mein tiefstes Beileid aussprechen. Wir teilen ihre große Traurigkeit“, teilte UCI-Präsident David Lappartient mit.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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