Froome startet bei Ruta del Sol unauffällig in die Saison – Verfahren steht kurz bevor

Nimmt bei der WM in Bergen den Titel als Zeitfahrweltmeister ins Visier: Christopher Froome (Sky) - Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

Mit einem Platz im Hauptfeld hat der unter Dopingverdacht stehende Christopher Froome (Sky) seinen Saisoneinstand bei der 64. Ruta del Sol (Andalusien-Rundfahrt) im Süden Spaniens gegeben.

Als 57. rollte der 32 Jahre alte Brite nach 197,6 Kilometern von Mijas nach Granada zeitgleich mit dem französischen Tagessieger Thomas Boudat (Direct Energie), der sich nach Fotofinish-Entscheid gegen den Italiener Sacha Modolo (Team EF Education First-Drapac p/b Cannondale) durchsetzen konnte, über den Zielstrich. Bester Deutscher wurde Jonas Koch vom polnischen Zweitdivisionär CCC Sprandi Polkowice.

„Weiß, dass ich nichts Falsches getan habe“

Schon bald könnte Froome jedoch wieder aus dem Rennbetrieb aussteigen müssen. Wie die La Gazzetta dello Sport meldet, will das Anti-Doping-Tribunal des Radsport-Weltverbandes UCI „Ende dieser oder Anfang nächster Woche“ ein Verfahren gegen Froome eröffnen. Dem schaut der Sky-Kapitän offenbar entspannt entgegen. „Ich weiß, dass ich nichts Falsches getan habe, das ist mein Ausgangspunkt“, sagte er vor dem Start der Etappe.

Bei Froome war bei einer Kontrolle wenige Tage vor seinem Gesamtsieg bei der diesjährigen Spanien-Rundfahrt nach der 18. Etappe am 7. September eine erhöhte Menge des Asthma-Mittels Salbutamol festgestellt worden. Bis zu einem Grenzwert von 1000 Nanogramm pro Milliliter ist laut Regularien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA gestattet, Froomes Wert lag jedoch bei 2000 Nanogramm pro Milliliter.

Foto: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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