Rigoberto Uran „unter dem Radar“ auf’s Tour-Podium?

Jubelt Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac) auch auf dem Podium in Paris? - Foto: Cor Vos / Slipstream Sports

Im Windschatten zum Tour-Sieg? Rigoberto Uran (Cannondale-Drapac) hatte vor der 104. Tour de France niemand so richtig auf dem Zettel in Sachen Gesamtsieg – dies hat sich vor den entscheidenden Tagen der Frankreich-Rundfahrt 2017 geändert.

„Rigoberto Uran ist eher einer, der etwas unter dem Radar fährt“, urteilte etwa Titelverteidiger Christopher Froome (Sky) über den 30 Jahre alten Kolumbianer, der sich im Gegensatz zu dem Briten bereits einen Etappensieg bei der diesjährigen Austragung der Großen Schleife sichern konnte.

Froome: „Eine große Gefahr“

Lediglich 29 Sekunden rangiert Uran vor der 16. Etappe hinter Froome auf Platz vier – und hat laut dem britischen Gesamtführenden, mit dem er von 2011 bis 2013 gemeinsam drei Jahre bei Sky fuhr, einen großen Vorteil gegenüber dem auf Platz zwei liegenden Italiener Fabio Aru (Astana/+0:18) und dem Drittplatzierten Franzosen Roamain Bardet (Ag2R/+0:29): „Er ist vielleicht der stärkste Zeitfahrer dieser Gruppe. Und wenn man Marseille im Hinterkopf hat, ist er eine große Gefahr“, sagte Froome.  In der südfranzösischen Hafenstadt findet am vorletzten Tag das womöglich alles entscheidende Einzelzeitfahren statt.

Uran entspannt: „Schauen einfach, was passiert“

Uran selber, dessen beste Gesamtplatzierung seiner vier Tour-Teilnahmen aus dem Jahr 2011 (Platz 23 im Sky-Trikot) datiert, blickt den finalen Tagen jedenfalls entspannt entgegen. „Ich bin sehr ‚tranquilo‘. Es kommt, wie es kommt. Wenn ich auf das Podium komme, wäre das großartig. Ich bin gut platziert und fühle mich gut“, sagte der Cannondale-Drapac-Kapitän am zweiten Ruhetag in Le Puy-en-Velay und ergänzte: „Klar bin ich nur wenige Sekunden hinten dran, aber wir müssen noch über die Alpen und dann ist ja noch das Zeitfahren in Marseille. Wir schauen einfach, was passiert.“

Foto: Cor Vos / Slipstream Sports

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