Porte gibt Weltmeister Martin im Kampf gegen die Uhr das Nachsehen

Wartet weiter auf seinen ersten Saisonerfolg im Zeitfahren: Tony Martin (Katusha-Alpecin)

Der amtierende und insgesamt viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Katusha-Alpecin) muss weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg im Kampf gegen die Uhr warten.

Beim 23,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren der 4. Etappe beim 69. Critérium du Dauphiné von La Tour-du-Pin nach Bourgoin-Jallieu musste sich der 32 Jahre alte Cottbuser mit zwölf Sekunden Rückstand auf den australischen Sieger Richie Porte (BMC/28:07 Minuten) zufrieden geben. Dritter wurde der Spanier Alejandro Valverde (Movistar/+0:32 Sekunden), gefolgt vom Niederländer Stef Clement (LottoNL-Jumbo/+0:27).

Martin: „Härter als erwartet“

„Um ehrlich zu sein, war es viel härter als ich erwartet hatte. Als ich mir das Profil ansah, sah es wie ein glatter Gang mit einem guten Rhythmus aus. Aber es war ganz anders – es war ein Auf und Ab mit so vielen Rhythmus-Änderungen, was ich nicht wirklich mag. Ich habe heute mein Bestes gegeben und meine Leistung war okay“, bilanzierte Martin. Seinen bis dato einzigen Saisonerfolg feierte der Zeitfahr-Weltmeister Anfang Februar bei der Valencia-Rundfahrt.

Sütterlin schneller als Contador und Froome

Der Freiburger Jasha Sütterlin (Movistar) belegte hinter dem US-Amerikaner Chad Haga (Sunweb/+0:32) als zweitbester Deutscher Platz sechs und damit noch vor Alberto Contador (Trek-Segafredo/+0:35) und Titelverteidiger Christopher Froome (Sky/+0:37). Platz 15 belegte mit einer Minute Rückstand der Kölner Nils Politt, wie Martin bei Katusha-Alpecin unter Vertrag.

De Gendt weiter in Gelb

Fünf Sekunden langsamer als der Tour-Sieger war Thomas De Gendt (Lotto Soudal), der dadurch sein Gelbes Trikot des Gesamtführenden erneut erfolgreich verteidigte. Mit 27 Sekunden führt der belgische Auftaktsieger nun vor Porte, Dritter ist mit 51 Sekunden Rückstand Valverde. Der Ravensburger Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe, mit 72 Sekunden Rückstand auf Porte 24. der Tageswertung, büßte seinen fünften Gesamtrang ein und rangiert weiterhin als bester Deutscher auf Platz 17 (+1:37).

Fotos: Christopher Jobb / www.christopherjobb.de

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