Bennett nach viertem Giro-Podiumsplatz enttäuscht und zufrieden zugleich

Bora-hansgrohe-Sprinter Sam Bennett (re.) muss sich hauchdünn Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) geschlagen geben

Enttäuscht und freudig zugleich: Trotz des erneut nur knapp verpassten Tageserfolg auf der 13. Etappe zog Sam Bennett aus dem deutschen Bora-hansgrohe-Rennstall ein positives Fazit nach zwei Wochen Italien-Rundfahrt 2017.

„Wir sind perfekt bis ins Ziel gefahren, ich weiß nicht, was dann genau passiert ist, es gab starken Gegenwind und ich habe dann den Sieg um eine Radlänge verpasst. Gaviria kam von hinten und somit konnte ich nicht mehr reagieren“, konstatierte der 26 Jahre alte Ire nach seinem zweiten Platz hinter dem nun vierfachen Etappensieger Fernando Gaviria (Quick-Step Floors).

Enttäuscht, aber dennoch glücklich

„Ich bin enttäuscht, aber freue mich dennoch über den zweiten Platz. Es ist nun mein vierter Podestplatz hier und das ist gerade beim 100. Giro d´Italia etwas ganz Besonderes“, meinte Bennett, der auf den Tagesabschnitten fünf, sieben und zwölf jeweils auf den dritten Platz gesprintet war.

„Mit dem zweiten Platz von Sam können wir mehr als zufrieden sein, denn Gaviria hat derzeit einfach die schnellsten Beine und um ihn zu schlagen benötigt es auch etwas an Glück“, bilanzierte indes Jens Zemke, Sportlicher Leiter von Bora-hansgrohe.

Zemke: „Werden unseren Stil fortsetzen“

Zemkes Fazit fällt auch nach der zweiten Giro-Woche positiv aus. „Es ist toll zu sehen wie unsere jungen Fahrer, welche meist noch nie eine Grand Tour bestritten haben, ein Finale mitgestalten und ein perfektes Lead-out für unseren Sprinter vorbereiten“, sagte der 50-jährige Wiesbadener und fügte an: „Von nun an geht es um die Klassement-Fahrer hier beim Giro. Es wird schwer werden für uns, aber wir werden unseren Stil fortsetzen.“

Foto: © BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

Sam Bennett bei procyclingstats.com

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