Sommerloch im Dezember?

Astana zahlt keine Gehälter, Fuentes belastet Ullrich, T-Mobile steigt aus – zwar ruht die Saison und die meisten Profis weilen entweder im Urlaub oder befinden sich in ersten Trainigslagern in Südafrika oder Mallorca – doch über mangelende Beschäftigung können sich Radsportjournalien in aller Welt nicht beklagen.

Obwohl die meisten Pedaleure einen Kontrakt für die kommende Saison mehr oder weniger in der Tasche haben, steht der Profiradsport auf so wackligen Füssen wie lange nicht mehr. Das Thema Doping hat seine Spuren hinterlassen und liegt seitdem wie ein Schatten über Radlern, Funktionären, Sponsoren und Verbänden. Der Streit zwischen dem Radsportweltverband UCI und den Ausrichtern der großen Rundfahrten hat zu einem komplett neuen Kalender der nächstjährigen Pro-Tour geführt. Und ein Ende des Zwistes scheint aufgrund der verhärteten Fronten nicht in Sicht.

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